Papa mit Kindern

Sei nicht schuld daran, dass die Papa-Kind Beziehung leidet. 3 Tipps, wie du diese unterstützen kannst und dadurch entlastet wirst.

Eine tolle Papa-Kind Beziehung ist nicht nur wichtig für die Papas sondern auch für dich! Wenn Papa alleine etwas mit dem Baby unternehmen kann, hast du wertvolle Zeit für dich. Ja, für dich alleine! Das ist wichtig und tut wahnsinnig gut!

Dein Baby oder Kind lässt sich nicht von Papa ins Bett bringen? Du lässt Papa ungern mit eurem Baby losziehen, weil er immer alles vergisst und er nicht weiss was dein Baby genau braucht? Dann werden dir diese 3 Tipps weiterhelfen.

1. Nehm dich zurück

Nur so hat der Papa überhaupt eine Möglichkeit seine eigenen Erfahrungen mit eurem kleinen Schatz zu sammeln und eine innige Beziehung mit ihm aufzubauen.

Als Mutter bist du natürlich von Anfang an die Baby-Expertin. Dein Baby war lange in deinem Bauch und du hast es auf die Welt gebracht. Du stillst es vielleicht und verbringst viel Zeit mit ihm und weißt genau was es wann braucht. Da müssen Papas erstmal hinterher kommen.

Du möchtest deinem Mann vielleicht mit vielen Tipps weiterhelfen und meinst es nur gut damit. Aber für einen Papa kann dieses Experten Wissen auch schnell einschüchternd sein. Er bekommt das Gefühl eh alles falsch zu machen, und gibt dir lieber den Vorrang.

Auch wenn es für dich schwer ist, aber versuche dich zurück zu halten und nichts zu sagen. Lass den Papa selber herausfinden, was euer Baby braucht. Er wird schnell eigene Wege finden um zum Beispiel euer Baby zu beruhigen. Natürlich darfst du ihm zurückhaltende Tipps geben, falls er danach fragt.

Am Anfang habe ich bei anstehenden Papa-Kind Spaziergängen immer alles hergerichtet: Wickeltasche, Trinken, Schnuller, Ersatzklamotten. Aber auch hier zeigte die Erfahrung: das kann Mann selbst! Natürlich wird mal etwas vergessen, und auch diese Erfahrung ist wichtig. Und passiert uns Mamis auch.

2. Vertrauen für den Papa

Manche Papas sind unsicher im Umgang mit einem Baby und trauen sich nicht so recht. Sie brauchen Ermutigung und Vertrauen.

Der Papa überlässt lieber dir das Wickeln, Füttern und Beruhigen, da du es sowieso besser kannst? Er möchte lieber nur mit einem zufriedenem Baby spielen und kuscheln?

Unterstütze ihn dabei, sich auch an die anderen Situationen ranzutasten. Ermutige ihn, dass du ihn im Umgang mit euerem Baby vertraust.
Echte Nähe entsteht, wenn man auch mal eine schwierigere Situation zusammen gemeistert hat. Ein Papa, der Nachts ein zahnendes Baby in den Schlaf schunkelt ist am nächsten Morgen vielleicht etwas müde, aber glücklich.

Natürlich gibt es auch Babys, die sehr an ihren Müttern hängen, aber auch hier lohnt es sich, den Papa immer wieder einzubinden und nicht aufzugeben.

3. Zeit für Papa mit Kind ist Zeit für dich

Damit eine vertraute Papa-Kind Beziehung entstehen kann, brauchen die beiden Zeit miteinander. So viel Zeit wie möglich. Auch mal alleine, ohne Mama. Mamas schauen nämlich ab und zu doch über die Schulter oder werfen den ein oder anderen fragenden Blick zu. Zumindest kenne ich das von mir.

Papa-Kind-Zeit ist auch für uns Mamas wichtig! Sie entlastet und gibt uns Zeit für uns.
Schicke den Papa mit Kinderwagen und Baby zum spazieren gehen in den Park! Verabrede dich mit einer Freundin zum Brunchen ohne Kinder! Oder plane sogar ein Kinderlos-Wochenende bei Freunden in einer anderen Stadt!

Ich kann mich noch genau erinnern. Als mein Sohn 4 Wochen alt war, bin ich das erste Mal mit einer Freundin zum Brunch in ein Café gegangen. Ich hatte ca. 3h Stunden bis zur nächsten Still-Mahlzeit und das Café war um die Ecke. So hätte ich im absoluten Hungernotfall schnell zurücksprinten können.

Es war sehr ungewohnt, und ich habe mich ständig zu dem nicht vorhandenen Kinderwagen umgedreht um dann zu realisieren: ich bin alleine hier. Wow, alleine! Ich muss mich gerade nur um mich kümmern. Ein ungewohntes Gefühl.

Als ich drei Stunden später wieder daheim war, hatte mein Sohn schon ein bisschen Hunger, war aber noch einigermassen zufrieden. Mein Mann gab ihn mir voller stolz in die Arme und meinte, war alles super, wir hatten viel Spass! Von da an wusste ich, es geht auch mal ohne Mama. Das ist für alle wichtig!

Viel Mutterkraft und viel Liebe

Deine Sara

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Wann und wie lang warst du das erste Mal kinderlos unterwegs? Schreibe mir ein Kommentar, ich würde mich freuen!

3 Kommentare zu „Sei nicht schuld daran, dass die Papa-Kind Beziehung leidet. 3 Tipps, wie du diese unterstützen kannst und dadurch entlastet wirst.“

  1. Toller Artikel! Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, doch mein Vater hat alles so gehandhabt wie du geschrieben hast, und er ist einfach der beste Vater der Welt. Somit kann man sich gut an deinen Tipps orientieren! Leider habe ich selbst noch kein Kind, aber das kann sich ja ganz schnell ändern 🙂

    1. Hi und Danke für dein Kommentar! Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Ein Hoch auf deinen Super-Papa und alle andern Super-Papas da draußen! Alles Liebe, Sara von Mutterkraft

  2. Toller Artikel! Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, doch mein Vater hat alles so gehandhabt wie du geschrieben hast, und er ist einfach der beste Vater der Welt. Somit kann man sich gut an deinen Tipps orientieren! Leider habe ich selbst noch kein Kind, aber das kann sich ja ganz schnell ändern 🙂

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