Relaxt durch den neuen Corona-Alltag. Wie geht das?

Die Beschränkungen durch Corona krempeln unseren Familien-Alltag um. Wir sind  (schmerzhaft) tief im Spagat zwischen den Kids, Home-Office und dem Haushalt. Was können wir tun, damit es uns trotzdem gut geht? Wie soll das gehen?

Hier meine Tipps für einen entspannten Alltag in Corona-Zeiten:

1. Positiv bleiben

Die Angst sitzt einem im Nacken. Die Angst vor dem Virus. Sorge um Oma und Opa.
Existenzängste. Versagensängste. Wie soll man das alles schaffen? Kinderbeschäftigung, Home-Schooling, Home-Office, putzen, einkaufen, jeden Tag mehrmals ein Essen aus dem Hut zaubern.

Deshalb müssen wir unseren Alltag anders organisieren.
Dabei ist es wichtig zu wissen: Es bleibt nicht für immer so. Es wird auch wieder anders.

Genieße die schönen Seiten des neuen Alltags (z.B. während eines Lockdowns)!
Ohne Kindergarten-Hinbring und -Abholstress! Ohne pünktlich beim Kinderturnen sein zu müssen. Mit viel – ja viel mehr Zeit für deine Kids.

Aber, was mache ich wenn es mit dem positiven Denken nicht klappt?
Dafür empfehle ich meditieren. Schon 10-20 min am Tag haben bei mir wahre Wunder bewirkt. Ich bin ausgeglichener und lasse mich durch nichts mehr stressen. Du brauchst dafür auch keine Zeit. Man kann es auch zum einschlafen verwenden und es wirkt trotzdem. Ich schlafe dabei jedes mal ein und es funktioniert trotzdem.

Was bei mir noch gegen schlechte Laune hilft ist meine Lieblingsmusik. Oder die meiner Kinder. Wenn alle anfangen zu tanzen und singen steigt die Laune automatisch.

2. Familie als Team

Spanne deinen Mann ein um dich zu entlasten! Ihr solltet euch unbedingt die Verantwortung für diese besondere Krisensituation teilen. Falls du noch keine Unterstützung bekommst, rede mit ihm. Sag ihm, dass es dir so nicht gut geht und frage ihn, wie er dich unterstützen kann. Du wirst erstaunt sein, was er für Vorschläge bringt.
Das Gleiche gilt für größere Kids. Denen kann man wunderbar die Situation erklären und fragen, ob und wie sie helfen möchten. Das stärkt den Familienzusammenhalt.

3. Raus in die Natur

Die Laune ist im Keller und alle drehen raus? Geht raus. Denn frische Luft beruhigt.

Und ja, auch wenn die Kids kein Bock haben und nicht wollen. Du entscheidest das. Ohne Ausreden. Probier es aus. Eine Wanderung im Wald mit viel frischer Luft erdet und bringt euch alle wieder ins Gleichgewicht.

Damit die Kids auch Spaß haben, achte darauf, dass du keinen langweiligen, gradlinigen Waldweg raussuchst. Wir haben die App Komoot entdeckt, mit der wir schon viele tolle Wanderungen bei uns in der Umgebung erlebt haben. Ein bisschen Abenteuerfeeling sollte dabei sein. Wir suchen immer Wanderungen mit Steigung und kleinen Waldwegen über Wurzeln und umgefallenen Baumstämmen raus. Da muss man auch mal klettern und sich überlegen, wie man den Bach überqueren kann, ohne nass zu werden.
Das macht nicht nur den Kids Spass!

4. Denk mal an dich

Das ist sooo wichtig und ich sag es immer wieder: Geht es der Mama (und dem Papa) gut, dann geht es auch den Kids gut!

Wie ein Spiegel.

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Kids nur rumquengeln und nervig sind, dann frage dich ehrlich wer zuerst schlecht drauf war. Du oder die Kids. Es ist immer so, dass die Kids einen selbst spiegeln. Deshalb betone ich es nochmal, weil es so oft im Alltag unter geht: Liebe Mami – kümmer dich um DICH und dein Wohlbefinden! Wenn es dir gut geht, sind auch die Kids happy.

Es ist total wichtig, dass du auf dich schaust.

Wie ich das zur Zeit mache?
Ich gehe abends oft noch eine Runde mit einer Freundin (je nach Beschränkung natürlich mit Abstand) spazieren. Das reden und austauschen tut so gut. Wir sitzen ja alle im selben Boot und können uns gegenseitig stützen.

Neulich hab ich meinen Kids  erklärt, dass es mir nicht gut geht und ich glaube, dass ein Bad in der Badewanne mir gut tun würde. Sie haben dann einen Snack an die Badewanne gebracht (eine Möhre, sogar geschält – mit Chips) und gesagt, wenn ich noch etwas brauche soll ich Bescheid sagen. So süss! Das helfen/gebraucht werden hat sie happy gemacht – und mich erst! Also benennt eure Bedürfnisse – ihr werdet erstaunt sein was passiert, wenn ihr sie  ausdrückt.

Also bleib gesund und denk auch mal an DICH!
Ich denke auf jeden Fall an euch da draußen.

Viel viel Mutterkraft und Liebe!
Deine Sara

Photo by Chris Wormhoudt on Unsplash

 

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